Ökostrom in Bayern
Fast jeder Anbieter hat inzwischen einen Ökostromtarif. Der Unterschied liegt nicht im Etikett, sondern darin, ob dahinter tatsächlicher Ausbau steht.
Wie Ökostrom funktioniert
Physikalisch fließt bei allen Kundinnen und Kunden derselbe Strom durch dasselbe Netz. Der Unterschied ist kaufmännisch: Für jede Kilowattstunde aus erneuerbarer Erzeugung wird ein Herkunftsnachweis ausgestellt, den ein Anbieter erwirbt und entwertet. Erst dadurch darf er den Strom als Ökostrom verkaufen.
Welche Siegel etwas aussagen
Manche Siegel bestätigen lediglich, dass die Bilanz stimmt. Anspruchsvollere Siegel verlangen zusätzlich, dass ein Teil des Erlöses in neue Anlagen fließt oder dass der Strom aus vergleichsweise jungen Anlagen stammt. Wenn Ihnen der tatsächliche Ausbau wichtig ist, achten Sie auf genau dieses Kriterium und nicht auf die Bezeichnung allein.
Kostet Ökostrom mehr?
Meistens nicht mehr nennenswert. Der Preisunterschied zu konventionellen Tarifen ist in vielen Netzgebieten gering, in manchen Fällen ist der Ökostromtarif sogar der günstigste. Setzen Sie im Rechner den Filter und vergleichen Sie selbst.
Ökostrom in Bayern
Bayern hat einen hohen Anteil an Wasserkraft und Photovoltaik. Regionale Anbieter und Stadtwerke bieten deshalb häufig Tarife an, die auf Erzeugung aus dem Freistaat verweisen. Ob das für Sie den Ausschlag gibt, ist eine persönliche Entscheidung. Wir sagen Ihnen im Gespräch, was der jeweilige Tarif konkret zusichert.
Manuel Markovic prüft Ihren Auftrag, bevor Sie unterschreiben
Ich melde mich innerhalb eines Werktags. Erst danach bekommen Sie den Link zur Unterschrift.
Häufige Fragen
Nein, physikalisch nicht. Ihre Buchung wirkt über die Nachfrage nach Herkunftsnachweisen und, bei entsprechenden Siegeln, über die Förderung neuer Anlagen.
In vielen Netzgebieten liegt der Unterschied im einstelligen Bereich pro Monat, teilweise gibt es gar keinen. Der Vergleich für Ihre Postleitzahl zeigt es genau.